Lebensdaten

06.05.1921 als einziges Kind von Nellie und Hugo Fried in Wien geboren
1926 erste Theaterauftritte 
1937 patentreife Erfindungen als Gymnasiast
1938 Verhaftung der Eltern nach der Besetzung Österreichs durch deutsche Truppen 
Tod des Vaters nach Verhör 
Flucht nach England
1939 Anstellung beim Jewish Refugee Comittee
ab 1940 erste Gedichte, Gedichtband „Deutschland", Broschüre „They fight in the dark" , Gedichtband „Österreich"
1952 Scheidung, Heirat mit Nan Spencer - Eichner
1953 erste Reise nach Deutschland, Übersetzungen aus dem Englischen
1958 Geburt des Sohnes David, erster Lyrikband „Gedichte
1960 Roman „Ein Soldat und ein Mädchen"
1961 Geburt der Tochter Katherine
ab 1962 erste Gedichte des Bandes „und Vietnam und", Gedichtzyklen „Reich der Steine", „Warngedichte" und 
„Überlegungen"
1965 erste Auszeichnung: Fördergabe des Schiller - Gedächtnispreises 
Scheidung, Heirat mit Catherine Boswell, Geburt der Tochter Petra
ab 1965 diverse Gedichtbände, u.a. „und Vietnam und" , „Anfechtungen", „Die Beine der größeren Lügen", „Unter 
Nebenfeinden" 
Teilname an der Gruppe 47, Mitglied des P.E.N.-Club
1969 Geburt der Zwillinge Klaus und Tom
1977 öffentliche Diskussion und Streit über Frieds politische Gedichte 
Auszeichnung: Internationaler Verlegerpreis auf der Frankf. Buchmesse
ab 1978 zahlreiche Gedichtbände, u.a. „Es ist was es ist", dazu Kurzprosa
1980 Auszeichnung: Bremer Literaturpreis, Literaturpreis der Stadt Wien
1985 Auszeichnung: Goldenes Ehrenzeichen des Landes Wien
1986 Auszeichnung: Österreichischer Staatspreis, Verleihung der Carl - von - Ossietzky - Medaille
1987 Auszeichnung: Georg - Büchner - Preis
1988 Auszeichnung: Ehrendoktorwürde der Universität Osnabrück 
Besuch der Gesamtschule Ronsdorf, Diskussion mit SchülerInnen 
Gedicht - Geschenk „Wo liegt Nicaragua" an die Schule
22.11.1988 Erich Fried stirbt an Krebs. Beisetzung in London

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Stand: 18.10.98

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